Auf einem Manifest werden die Güter gelistet, die auf einem Transport geladen sind. Das Manifest wird auch Ladeliste genannt und sollte nicht mit dem Frachtbrief verwechselt werden. So werden die Güter auf dem Manifest mit denselben Abgangs- und Empfangshäfen zusammengefasst. Es gibt drei Arten eines Manifests: Das Sendungsmanifest, das Frachtmanifest und das Manifest für Gefahrgutsendungen.

Auf dem Sendungsmanifest werden allgemeine Sendungsdaten wie die Art der Ware, die Anzahl, der Versender und das Ziel sowie Angaben für die Zollabfertigung der Güter erfasst. Das Frachtmanifest gibt zusätzliche Angaben zur Seefracht, unter anderem damit am jeweiligen Hafen die richtigen Waren eingezogen werden. Das Manifest für Gefahrgutsendungen listet dem Namen entsprechend die Gefahrgutsendungen auf dem Transportfahrzeug. Den Behörden von Hafen und Terminal muss dieses Manifest noch vor Eintreffen der Ware vorliegen.

 

Wann kommt das Manifest zum Einsatz?

Das Manifest kommt hauptsächlich in der Seefracht zum Einsatz, da es hier üblich ist, auf einer Fahrt mehrere Häfen zu befahren und an jedem Ort Güter zu entladen. In der Luftfracht gibt es meist einen Hin- und einen Rückflug, weshalb das Manifest häufig nicht benötigt wird. Dennoch tritt das Manifest in der Spedition und Logistik sehr oft auf. Entsprechend hat XTRAS Lösungen entwickelt, um Druckausgaben im Zuge von Manifesten, Frachtbriefen, Rechnungen und vielem mehr zu verwalten. Die Verwaltung ist ein kleiner Teil mit großer Wirkung, der durch unsere Module Xsea und Xair erleichtert wird.