
Softwareentwickler bei XTRAS forward thinking im Interview: Von der ersten Aufgabe bis zu komplexen Projekten.
Klaudia: Hallo Artur, magst du dich kurz vorstellen und uns ein bisschen über deinen Weg erzählen?
Artur: Klar, ich bin 27 Jahre alt und arbeite als Softwareentwickler bei XTRAS forward thinking. Das Programmieren fasziniert mich, weil ich dadurch Ideen in etwas Ganzes und Greifbares verwandeln kann. Besonders schätze ich die Arbeit in einem kreativen Team, in dem jeder seinen Teil beiträgt.
Ich habe Informatik mit Schwerpunkt Teleinformatik studiert und meinen Abschluss als Ingenieur gemacht. Anfangs lag mein Fokus auf Cybersecurity, aber schon bald wurde klar, dass mein Herz vor allem für logisches Denken und strukturierte Problemlösung schlägt.
Klaudia: Deine Begeisterung für Mathematik und Denksportaufgaben hat dich also in die IT geführt?
Artur: Genau, das trifft es gut. Logisches Denken ist für mich eine große Stärke, und ich genieße es, komplexe Herausforderungen anzugehen und zu lösen. Neben der Informatik habe ich auch Personalmanagement studiert, um meine Führungskompetenzen auszubauen und mich auf eine mögliche Teamleiterrolle vorzubereiten.
Klaudia: Wie hast du den Einstieg in die Softwareentwicklung erlebt?
Artur: Ich habe als Praktikant angefangen, was mir geholfen hat, den Arbeitsalltag kennenzulernen und erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Nach einer ausführlichen Einarbeitung durfte ich zunehmend mitarbeiten und habe durch „learning by doing“ mein Wissen Stück für Stück erweitert. Das selbstständige Lernen und die schrittweise Übernahme neuer Aufgaben waren mir dabei sehr wichtig. Die Projekte wurden immer komplexer, aber ich konnte mich jederzeit auf die Unterstützung meiner Kolleginnen, Kollegen und meines Vorgesetzten verlassen – das war für mich ein großer Rückhalt.
Klaudia: Du hast bei XTRAS zwei wichtige Projekte betreut – das Kundenportal mit Track & Trace und das CRM-System. Magst du uns erzählen, was deine Aufgaben waren und was dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Artur: Sehr gern. Beim Kundenportal mit Track & Trace habe ich die Entwicklung eines webbasierten Systems geleitet, das in Echtzeit mit unserer Speditionssoftware Xfreight kommuniziert. Das Ziel war, den Kunden transparente, aktuelle Informationen zum Sendungsstatus zu bieten und den Kommunikationsaufwand zu reduzieren. Außerdem haben wir eine Buchungsfunktion integriert, um den Prozess für die Kunden noch einfacher zu machen.
Beim CRM-Projekt ging es darum, alle wichtigen Kundeninformationen an einem Ort zu bündeln. Das macht den Vertrieb viel effizienter, weil alle relevanten Daten schnell abrufbar sind. Gleichzeitig fördert das System langfristige Kundenbeziehungen und verbessert die Zusammenarbeit im Team durch mehr Transparenz und optimierte Abläufe.
Klaudia: Die Softwarelösungen von XTRAS basieren auf Microsoft Dynamics 365 Business Central. Was macht diese Plattform aus deiner Sicht besonders, und welche Herausforderungen gibt es bei der Entwicklung?
Artur: Business Central ist eine modulare und sehr anpassungsfähige Plattform, die mit der AL-Programmiersprache flexible Anpassungen erlaubt, ohne den Kern zu verändern. Das Schöne ist die Integration moderner Tools wie Visual Studio Code und Azure DevOps, die Prozesse wie Versionskontrolle, Continuous Integration und Deployment vereinfachen und sicherer machen.
Die Herausforderung liegt darin, komplexe Anforderungen so umzusetzen, dass das System stabil und performant bleibt. Insgesamt bietet Business Central eine tolle Grundlage, um individuelle Geschäftsprozesse abzubilden und stetig weiterzuentwickeln.
Klaudia: Deine Lernbereitschaft ist beeindruckend. Was treibt dich an?
Artur: Für mich ist es wichtig, immer in Bewegung zu bleiben – fachlich wie persönlich. Neue Technologien und Sprachen zu lernen, reizt mich enorm. Außerdem interessiert mich, wie man Teams besser zusammenbringt und Menschen verstehen kann. Das erweitert meinen Horizont und hilft mir, mich ständig weiterzuentwickeln – das motiviert mich jeden Tag.
Klaudia: Und wie baust du Ausgleich zum Beruf auf? Was sind deine wichtigsten Hobbys?
Artur: Sport gehört für mich einfach dazu. Joggen und das Training im Gym geben mir neue Energie und halten meinen Körper fit und gesund. Beim Laufen kann ich meinen Kopf frei bekommen und Gedanken sortieren – das ist für mich wie eine kleine Auszeit. Neben dem Sport habe ich das Tätowieren für mich entdeckt. Schon immer habe ich gern gezeichnet, und das Tätowieren ist heute eine wunderbare Möglichkeit für mich, kreativ zu sein und dem Alltag zu entfliehen. Es verbindet intensive Konzentration mit einer tiefen, entspannenden Ruhe – eine besondere Mischung, die mich voll bei mir ankommen lässt. Und wenn ich wirklich abschalten will, beschäftige ich mich mit Investments, speziell mit Börse und Kryptowährungen. Die Dynamik und ständige Weiterentwicklung in diesem Bereich finde ich spannend und motivierend.
Klaudia: Das klingt sehr spannend. Gibt es etwas, das du dir für deine Zukunft wünschst?
Artur: Am wichtigsten ist mir, gesund und fit zu bleiben, denn das bildet die Basis für alles andere. Gleichzeitig möchte ich mich ständig weiterentwickeln – persönlich wie beruflich. Ich will offen für Neues bleiben, Herausforderungen annehmen und immer etwas dazulernen. So kann ich langfristig wachsen und mit Leidenschaft und Energie am Ball bleiben.
Klaudia: Das wünsche ich dir auch 😊 Danke für das Gespräch!
Artur: Danke!






